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Tipps gegen Taschendiebe
Taschendiebe brauchen Nähe Um an Ihren Geldbeutel zu kommen, müssen sie ganz dicht an Sie heran. Deshalb: Seien Sie besonders bei menschenreichen Situationen vorsichtig!
Tausend Vorwände Eine Umarmung ohne Grund, ein Anrempeln, das Bekleckern Ihrer Kleidung, das Anstecken einer Blume - Taschendiebe finden immer einen Vorwand, sich an Sie "ranzumachen". Wenn Sie von vornherein Ihr Geld gut verwahren - zum Beispiel im altbewährten Brustbeutel -, wird Misstrauen nicht Ihren Urlaub bestimmen.
Die Ablenkung Sehr oft arbeiten Taschendiebe zu zweit oder in Gruppen. In der Regel "teilen" sie sich auf: Einer lenkt ab, der andere greift zu. Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, gehen Sie lieber einen Schritt zurück und ziehen sich aus der Enge der Situation heraus.
Sekunden unbewacht - das genügt Legen Sie Ihre Wertsachen niemals auch nur "ganz kurz" mal irgendwo ab - zum Beispiel beim Einladen ins Auto, beim Anprobieren von Kleidung oder Schuhen... Taschendiebe nutzen genau diesen Moment.
Bargeldmenge reduzieren Nehmen Sie nie Ihr gesamtes Urlaubsgeld auf einmal mit! Schätzen Sie ab, wie viel Sie am Tag brauchen. Den Rest verwahren Sie im Hotelsafe. Das Gleiche gilt für Schecks.
Die Plastikkarten-Reihe Sortieren Sie bereits vor der Abfahrt in den Urlaub Ihren Geldbeutel oder Ihre Brieftasche. Nehmen Sie überflüssige Dokumente (zweite Kreditkarte, Mitgliedsausweise, eventuell Fahrzeugschein, Büchereiausweis, Telefonkarte...) heraus.
Getrennte Aufbewahrung Bewahren Sie Scheck und Scheckkarte immer getrennt voneinander auf! Das gilt auch für Reiseschecks und Belege ("Traveller"-Schecks). Reiseschecks haben den Vorteil, bei Diebstahl schnell ersetzt zu werden. Fragen Sie Ihre Bank.
Geheimzahlen für den Kopf Jede Art von Geheimzahl gehört ausschließlich in Ihr Gedächtnis! Auch wenn´s mal zu viele werden. Nehmen Sie lieber nur eine Kreditkarte/EC-Karte mit. Deren Nummer können Sie sich merken.
Die Geldbündel bündeln Blicke Achten Sie beim Bezahlen darauf, dass niemand anderes in Ihren Geldbeutel blicken kann. Gerade frisch umgetauschtes Geld ist in Scheine-Bündeln sehr attraktiv.
Körbe nur für Alltagsgegenstände Offene Körbe oder Strandtaschen, die sich nicht schließen lassen, sollten niemals Aufbewahrungsorte für Wertsachen sein.
Innentaschen sind gute Aufbewahrungsorte Verwahren Sie Ihre Wertsachen immer in einer verschlossenen Innentasche oder in einem Beutel unter Ihrer Kleidung!
Verschlüsse von Taschen nach innen Wenn Sie größere Taschen verwenden, denken Sie daran, die Verschlüsse wirklich zuzumachen und zum Körper gewendet zu tragen.
Achtung: Bauchtaschen! Manche Gauner schneiden die Befestigungsgurte einfach von hinten ab und nehmen die Taschen im Gewühl ab. Lassen Sie also auch Bauchtaschen nicht aus den Augen, schnallen Sie sie so eng an den Körper, dass Sie einen Verlust sofort bemerken.
Spezialtaschen Im Taschenhandel, in Kaufhäusern, aber auch am Flughafen gibt es spezielle Geldgürtel, die an der Innenseite ein kleines Fach vor allem für Geldscheine haben. Erkundigen Sie sich danach. Auch bei Brustbeuteln gibt es Qualitätsunterschiede: Gute haben starke Lederbänder oder reißfeste Riemen aus Kunststoff.
Kinder im Einsatz als Bettler In ärmeren Reiseländern (Asien, Osteuropa) werden aus Not oft Kinder zum Betteln geschickt. Einige haben sich ein wenig weiter spezialisiert. Sie sind schnell und wendig, halten zum Beispiel Pappschilder mit Betteltexten vor Ihre Nase und klauen hinter diesem "Sichtschutz" Ihren Geldbeutel...
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Die Tricks der Taschendiebe
1. Speiseeis zum Abwischen Sie haben gerade Geld aus dem Automaten gezogen. Mit dem prallen Geldbeutel in Ihrer Brusttasche schlendern Sie die Ladenzeile der kleinen spanischen Urlaubsstadt entlang. Da kleckert Sie ein Passant mit seiner Eistüte voll. Er macht großes Tamtam und wischt unter Entschuldigungen oberflächlich die Flecken ab. Ihr Hemd hat unter dem Eisangriff etwas gelitten - doch den größeren Schaden entdecken Sie erst Minuten später: Das soeben abgehobene Geld ist weg!
2. Eine gelungene Vorstellung Sie waren in der Vorstellung eines Freilichttheaters. Vor dem Eingang spricht Sie beiläufig ein Pärchen an: War doch schön, oder? Wie hat es Ihnen gefallen? Sie freuen sich über das Gespräch. Antworten gerne, es war ja auch ein tolles Erlebnis. Das Pärchen teilt sich, und die Frau steigt Ihnen "versehentlich" von hinten auf die Hacke. Der Mann "fängt" Sie auf, denn Sie kamen ins Stolpern. Die Frau entschuldigt sich - und plötzlich laufen die beiden davon. Mit Ihrer Geldbörse.
3. Der zweite und der dritte Unbekannte Sie schlendern auf einem Marktplatz. Ihnen kommt jemand entgegen und rempelt Sie "aus Versehen" an. Er palavert eine Entschuldigung, gestenreich und mit vielen Worten. Sie meinen, das sei doch nicht so schlimm gewesen. Im Augenwinkel nehmen Sie einen weiteren Mann wahr, der sich Ihnen nähert. Während Sie sich noch der ersten Person zuwenden, hat schon längst ein Komplize in Ihre Taschen gegriffen und das Diebesgut an einen Dritten weitergegeben. Der taucht blitzschnell in der Menschenmenge unter.
4. Der Sichtschutz Sie meinen, hier in dieser Stadt kennen Sie sich schon ganz gut aus. Schließlich waren Sie schon öfter hier. Und Karten lesen können Sie sowieso. Gerne helfen Sie einem offenbar orientierungslosen Pärchen, das mit einem Stadtplan auf Sie zukommt. Der Stadtplan wird über ein Auto gebreitet, die beiden Touristen (?) zeigen mit Fingern dorthin, wo sie hin wollen. Sie merken nicht, dass während Ihrer Hilfsaktion unter dem Stadtplan flinke Hände Ihren Geldbeutel entwenden.
5. Der Blumentrick Sie bummeln eine Uferpromenade entlang. Überall fröhliche und freundliche Menschen. Wer denkt da an Böses? Eine schöne junge Frau mit einem Korb Nelken steht plötzlich vor Ihnen. Geschmeichelt lächeln Sie. Und bekommen eine kleine Blume an Ihre Kleidung geheftet. Von so viel Freundlichkeit eingelullt, merken Sie nicht, dass die geschickten Hände der jungen Dame Ihre Brieftasche ertasten - und natürlich, ohne dass Sie es merken, entwenden. Danke für die Blume!
6. Der Rucksack Sie wollen beim Stadtbummel die Hände frei haben. Deshalb haben Sie sich einen bequemen Rucksack zugelegt. Er ist mit einer Schnalle geschlossen, es passen Fotoausrüstung, Karten, ein Getränk, ein Pulli... und Ihr Geldbeutel rein. Wie praktisch. Das finden auch Taschendiebe. Während Ihre Aufmerksamkeit nach vorne gerichtet ist, leeren die Gauner in aller Ruhe Ihren Rucksack aus...
7. Alle Hände voll zu tun Sie waren einkaufen. Nun laden Sie in den Kofferraum Ihres Wagens die vielen Tüten und Taschen ein. Weil Sie alle Hände voll zu tun haben, legen Sie ganz kurz das Täschchen mit Geld und Wertsachen (Ausweise, Tickets...) auf den Fahrersitz. Wenige Sekunden brauchen Sie, um das Eingekaufte ins Auto zu verstauen. Und schon wollen Sie einsteigen und losfahren. Das Täschchen mit den Wertsachen ist längst in anderen Händen...
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So kann ich unseriöse Jobangebote erkennen
1. Eindeutige Job-Beschreibung In der Anzeige muss klar zu lesen sein, worum es geht. Meist unseriös: "Nebenverdienst bei freier Zeiteinteilung mit Ihrem PC von zu Hause." "Top-Verdienst vom Küchentisch aus" „...tausend DM monatlich für leichte Vertriebstätigkeit"
2. Firmenname sollte genannt sein In der Anzeige sollte der Firmenname angegeben sein: Keine seriöse Firma inseriert mit Chiffrenummer oder versteckt sich hinter einer Postfachadresse.
3. Keine Service-Nummer Eine 0190er-Nummer im Zusammenhang mit einem Job-Angebot ist unseriös und teuer: Ein „Info-Gespräch" kann Sie locker 100 Mark kosten! Die „Firma" verdient sich daran dumm und dämlich: 100 zehnminütige Telefonate pro Tag bringen ihr ungefähr 3.000,- DM!
4. Keine Handy-Nummer Auch eine Handy-Nummer ist verdächtig - weil sie meist nicht im Telefonbuch eingetragen ist. Kontrollieren Sie über die Auskunft vorsichtshalber auch den Festnetzanschluss.
5. Keine Franchise-Angebote mit Verdienst-Wahl Das Franchise-Verfahren an sich ist noch nicht unseriös. Wenn aber keine klaren Angaben über die Verdienst-Möglichkeiten gemacht werden: Vorsicht! Typisch unseriös: „Verdienst zwischen 500 Mark und 50.000 Mark!"
6. Niemals irgend etwas im Voraus zahlen! Jede Art von finanzieller Vorleistung weist auf ein betrügerisches Angebot hin! Die Angebote sind deshalb so toll, damit Sie die Vorleistungen dafür in Kauf nehmen. Auch für eventuell zu verarbeitendes Material nichts zahlen! Auch nicht per Nachnahme - Sie wollen doch was verdienen, oder?
7. Finger weg vom Schneeball-System Einige Anbieter von Haushaltsreinigern oder Diätkost suchen „Geschäftspartner" für ihre Produkte, die dann im Schneeball- oder Kettensystem neue Kunden gewinnen sollen. Hier müssen Sie zunächst große Mengen Produkte kaufen, um dann an der Provision beim Weiterverkauf zu verdienen. Ihre Freunde und Verwandten sind schnell versorgt - und Sie bleiben auf dem Rest der Ware sitzen! Oft werden Ihnen obendrein noch teure Verkaufsschulungen angeboten. Finger weg!
8. Model-Karriere nur bei geprüften Agenturen Wenn Sie eine Model-Karriere anstreben, wenden Sie sich an den Künstlerdienst des Landesarbeitsamtes Ihres Bundeslandes. Dort macht man Ihnen garantiert keine falschen Hoffnungen. Agenturen, die Modelle vermitteln, brauchen eine Lizenz der Bundesanstalt für Arbeit. Seriöse Vermittler verlangen z.B. für eine professionelle „Set-Karte“ (Fotomappe) kein Geld, sondern verrechnen die Kosten mit der späteren Gage.
9. Wehren Sie sich im Betrugsfall Auch kleine Summen für wertlose „Infopost" sollten Sie anzeigen. Die Staatsanwaltschaft wird aufmerksam, wenn sich Fälle häufen.
10. Die Sammelklage bringt Erfolg! Sind Sie betrogen worden, melden Sie Ihren Fall beim Verein Pro Honore e.V., Borgfelder Straße 30, 20537 Hamburg (Tel. 040-250 87 49, Fax 040-251 38 62). Finden sich genügend Betroffene, besteht die Möglichkeit einer Sammelklage. Schicken Sie verdächtige Inserate an die Verbraucher-Zentrale Berlin e.V, Bayreuther Str. 40, 10787 Berlin, Tel. 030-21 48 50, die die Anzeige prüft und gegebenenfalls gerichtliche Schritte einleitet.
Zügeln Sie bei allen hochdotierten Jobangeboten Ihre Phantasie: Niemand hat etwas zu verschenken - schon gar nicht Geld!
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Die Tricks der Internet-Betrüger von A - Z
Bahamas-Kreuzfahrt für nur DM 700,-. Das Angebot sieht toll aus. 10 Tage Kreuzfahrt auf einem Luxusliner: DM 700,-. Der Preis sei nur deshalb so günstig, da ein massiver Rabatt ein sog. “deep discount” für die Vorausbuchung (6 Monate vorab) geltend gemacht werden könne. Da muss man doch zuschlagen, oder? Eine ganz alte Masche, fürs Internet neu aufgelegt: Betrüger gründen eine Firma (in den USA kostet eine GmbH ca. DM 500,-) und kassiert mit diesem “Reiseveranstalter” weit im voraus ab. Wollen Kunden die bezahlte Reise dann antreten, geht garantiert niemand mehr ans Telefon. Kriminelle können so regelmäßig in wenigen Monaten Millionen einnehmen.
Scherzprogramm über Internet geladen sFr 14.782 verloren. Ein Schweizer Eidgenosse hatte Pech. Sein Verhängnis: Eine tanzende Giraffe, ein kleines Scherzprogramm. Ein teurer Spass, denn diese Giraffe “sucht” auf der Festplatte nach Bankverbindungen und sendet diese heimlich über das Internet nach Russland. Die russiche Mafia ist überall und Schweizer, Deutsche, Luxemburger sowie Österreichischer sind besonders interessant, denn: a) Es ist den Russen bekannt, dass deutschsprachige PC´s oft genaue Kontenangaben unverschlüsselt enthalten und b) dass die Bewohner dieser Länder, zudem solche mit Internet-Anschluss, in der Regel wohlhabend sind.
Pssst Diplomatenpass gefällig? VIP-Status inbegriffen Das wär doch was! Ein offizieller Diplomatenpass! Als Diplomat genießen Sie Immunität, Prestige, agieren in höchsten Kreisen und können aus diesen Verbindungen Kapital schlagen... Soweit die Theorie. Wahrheitsgehalt: 20%. Die meisten Diplomatenpässe (Preise von DM 8.000 bis DM 300.000) sind gefälscht. Ganz dubios wird es, wenn Ihnen eine neue Identität gleich mitversprochen wird. Zur Zeit bieten 7 Staaten “echte”, d.h. von der jeweiligen Regierung ausgestellte, offizielle Diplomatenpositionen und damit die begehrten Pässe zum Kauf an. Selbst dann gibt es aber noch ein paar Schönheitsfehler: 1) Preis 2) Geltungsdauer oft nur 3-5 Jahre 3) Verlängerung ist ungewiss 4) Die meisten Staaten, die Diplomatenpässe verkaufen, liegen in Afrika. Trotz Diplomatenpass benötigen Sie ein Visum zu fast jedem Land der Welt. 5) Ein Diplomatenpass bietet Immunität nur dann, wenn Sie von dem Staat, in dem Sie planen als “Diplomat” aktiv zu werden. Die Chanen dazu sind bei einen gkauften Pass fast gleich null.
Ihr Doktortitel per Internet Die Alternative zum Diplomatenpass! Werden Sie Doktor! Ohne Studium, ganz einfach. Und billig: ab DM 2.000 sind Sie dabei. Das wär´s doch, oder? Kleiner Schönheitsfehler: Die meisten Universitäten, die Diplom- und Doktor (sogar Professor) Titel anbieten, existieren nur auf dem Papier.
Der große Betrug mit Joblisten Traumjobs als Steward auf Kreuzfahrtschiffen, auf Bohrinseln (hohes Gehalt) oder ... in Hollywood! Sie können frei wählen. Schön wär´s. Die Masche läuft wie folgt: Sie zahlen immer per Vorkasse für Joblisten oder detaillierte Unterlagen, die sich als einige wertlose Fotokopien entpuppen (bei den hochgepriesenen Hollywoodjobs z.B. die Adressen von Univeral oder Time Warner. Wer darauf reinfällt, ist selber schuld.
Ferienimmobilie zum Preis eines VW-Golfs! Pool inklusive! Das Schnäppchen im Internet: Eine tolle Farm in Brasilien, 20 Hektar Land, Pool und unverbaubarer Blick auf den Atlantik: $ 15.000, soviel wie ein VW-Golf ... Da heisst es: zugreifen! Ganz genau das haben 8 Käufer getan ... und bitter bereut. Denn: Diese Farm wurde 8-mal nacheinander verkauft, innerhalb von 10 Wochen, versteht sich. Noch ein ganz kleiner Haken: Die Traumfarm existierte gar nicht. Was auch immer Sie kaufen wollen: vorher ansehen. Durchaus empfehlenswert. Kompliziert Käufe (Haus, Anlage, Auto, Boot, Kunst etc.) immer von einem Anwalt vor Ort genau prüfen lassen. Adressen erhalten Sie bei der jeweiligen Deutschen, Schweizer oder Österreichischen Botschaft vor Ort. Wenn Zahlungen fließen müssen, dann nur Zug um Zug. Sehr beliebt auch die Köderung mit Schnäppchen (aller Art) ... bei ganz kleinen Anzahlungen (Deposits, i.d.R. $20 - $500). Diese Anzahlungen sind das eigentliche Ziel der Betrüger. Denken Sie daran: Ist Ihr Geld erst einmal im Ausland verschwunden, ist es dort oft für immer verloren.
Ganz populär: Passwortklau Eine der ältesten Maschen im Internet und daher hier nur am Rande erwähnt. 1. Die Primitivversion: Sie erhalten eine eMail, in der Sie zwecks Wartung (oder ähnlichem) gebeten werden, Ihr Passwort zurückzusenden. Wer es macht ist dämlich. 2. Die Fortgeschrittene Version: Sie sind online und plötzlich poppt ein Fenster auf: “connection error, please enter your password”. Auch wenn es ganz offiziell aussieht besser offline gehen!.
Privater Telefonsex, umsonst! Zu Sex gibt es unzählige Wege, um an Ihre Geldbörse zu gelangen. Wer auf Sexsites geht, dem sei allerhöchste Vorsicht ins Stammbuch geschrieben! Hier eine wirkungsvolle Betrugsmasche, mit der Millionenbeträge erschwindelt werden: Endlich eine wirklich nette Chat-Partnerin. Nicht so verklemmt, dafür offen. Und: Sie möchte gerne mit Ihenen sprechen... etwas privater, Sie verstehen schon ...! Sie können Ihr Glück noch gar nicht fassen, denn Sie postet Ihnen (nach etwas Zögern) Ihre private Nummer. Das Telefonat geht dann stundenlang. Und am nächsten Tag gleich nochmal, weil es sooooooo schön war ... Der große Schrecken kommt einen Monat später: wenn Sie feststellen, dass Ihr Chatgirl sich (z.B.) auf einer Karibikinsel oder in Guyana befand. Jede Minute wurde sie oder die Firma, die dahinter stand, um eine nette Summe reicher.
Sie haben gewonnen ...! ... bitte rufen Sie diese Telefonnummer an, steht in der eMail. Funktioniert wie die Telefonsex Masche oben. Sie hängen in einer Warteschleife und zahlen ... !
Der große Betrug mit Kreditkarten Der Dreh nennt sich “Credit Card cramming”, tausende von Hacker (vor allem in den USA) damit ein oft fünfstelliges Monateinkommen zusammenstehlen. Wenn Sie Ihre Kreditkarten-Nummer im Internet verwenden, hier 3 Wahrheiten, die Sie wissen sollten: 1) Ihre Kreditkartennummer ist heiß begehrt. 2) Etwa 1/3 aller E-Commerce Websites sind unencrypted und unsicher. 3) Wenn Sie auf solcher Site Ihre Kreditkartennummer eintippen, könnten Sie genausogut eine Anzeige in der Zeitung schalten, so unsicher ist dies. Nun raten Sie einmal, wo kriminelle Hacker fischen gehen? Einmal gestehlen, was passiert dann mit Ihrer Kreditkarten-Nummer? Möglichkeit 1: Primitiv-Masche”. Fremde Produkte, i.d.R. bevorzugt Bücher, hardware und Software, tauchen auf Ihren Karten-Monatsauszug auf. Mit etwas Glück haftet Ihre Bank ... Möglichkeit 2: “Raffinierte Masche”. Hier werden Bagatellbeträge wie z.B. nur $ 6.50 abgebucht. Multiplizieren Sie dies aber einmal mit 10.000 Karten (pro Monat). Hier hilft nur eines: Karte sofort sperren lassen. Denn es kommt noch schlimmer. Einmal gestehlen Kreditkarten werden in der “Szene” in Listen weiterverkauft. Resultat: Nicht nur ein einzelner Krimineller, sondern (wie im Schneeballsystem) gleich eine Vielzahl nutzen Ihre Karte! Insidertipp: Was machen Profis? Größere Beträge (über ca. $600) nur per Überweisung, egal wie sicher der Server ist. Für kleinere Beträge: Von Ihrer Bank eine spezielle Kreditkarte mit einem Mini-Kreditrahmen von DM 750,- Limit ausstellen lassen! Ungewöhnlich, aber wirkungsvoll. Denken Sie daran: Je mehr Sie im Internet auf Shopping-Tour gehen desto höher die Chance, dass Ihre Kreditkartennummer missbraucht wird.
Ihre Traumfrau per Internet Sie sind Single ... und suchen die Superfrau im Internet. Früher oder später stossen Sie auf eine “Osttraumfrau”. Gebildet, ein Aussehen wie ein Model, 19 Jahre jung und (welch ein Glück für Sie!) noch zu haben ... Das wär doch was? Ein ganz kleiner Haken: Es handelt sich in fast allen Fällen um einen “Lockvogel”, hinter dem ein Agent steht ... Der “Lockvogel” ist leider schon weg, aber gegen eine kleine oder große Gebühr sind hunderte anderer Frauen zu haben. Fakt: Einige dieser Anbieter sind seriös, viele jedoch nicht! Nach Zahlung Ihrer Vorkasse erhalten Sie entweder gar nichts odernur ein paar Fotokopien.
Alles umsonst Der älteste Trick überhaupt. Egal, was Ihnen angeboten wird: Umsonst hat in der Regl einen Haken ... im einfachsten Fall wie bei “PC´s umsonst” kostet dieser “Gratis”-PC durch Internet-Gebühren später ein vielfaches des Original-Preises. Umsonst ist nicht gleichbedeutend mit Betrug. Aber: Rechnen Sie nach und lesen Sie immer das Kleingedruckte.
Gewinnen Sie einen Porsche, BMW oder Mercedes SL Endlich nette Firmen! Richtig tolle Preise. Nur: Ein reiner Köder. Denn: Wie hoch sind die Gewinnchancen? Bei “seriösen” Angeboten in den USA muss Ihre Gewinnchance immer genau angegeben werden, in Europa nicht. Wenn Sie nachlesen, trauen Sie Ihren Augen nicht: z.B. 1:300.000.000! Fragen Sie sich selbst: ist eine derart lächerliche Quote es wert, darauf hereinzufallen? In den USA werden so fast 60 % aller Zeitschriftenabos geködert: “Machen sie ein Test-Abo (kostet i.d.R. so um die $10) und gewinnen Sie einen Porsche”. Sweepstakes nennt man das. Der Verlag besitzt gar keinen Porsche, sondern kaufte für $ 1.000 oder $ 2.000 einen Mini-Anteil an einem $ 100.000-Gewinnspiel. Tausende anderer Firmen taten das gleiche. Einer wird die $ 100.000 gewinnen, aber zuvor haben 300 Millionen Personen mitgemacht.
Get-Rich-Quick! Dieser Betrug begegnet Ihnen regelmäßig in Müll-Werbemails. Es geht wie folgt: Sie zahlen eine hohe Vorab-Gebühr für die “Geheimnisse” einer Geschäftsidee mit hohem Potential erhalten aber nur wertlose Videos oder gar Broschüren.
Betrug mit Sexsites: Gratis-Test Unglaublich, wie viele darauf immer noch hereinfallen: Sex, absolut umsonst! Als unverbindlicher Test vorab. Zugriff auf 100e “Live Video Channels” und 10.000e unzensierte Pics. Ach ja ..., um zu überprüfen, ob Sie auch wirklich volljährig sind geben Sie in der Box doch bitte Ihre genauen Kreditkarten-Daten ein ... Tausende machen dies jede Nacht und tappen immer in dieselbe Falle, denn: Abgebucht wird auf jeden Fall. Widerspruch ist zwecklos. Oft wird das Guthaben Ihrer Karte zudem nicht nur einmal, sondern Monat für Monat reduziert. Solange, bis Sie die Karte komplett sperren lassen. Andere Masche: Silver-, Gold- und Platinum- “Memberships”, zu verschiedenen Gebühren. Nur: Egal, was Sie wählen - abgebucht wird oft der Höchstbetrag ...! Sex im Internet? Wahrlich ein sehr heißes Pflaster.
Online-Casinos Das ganz große Boom-Geschäft. Die Profitmargen sind immens, denn: Online-Casinos befinden sich meistens in der Karibik und werden nicht (oder nur scheinbar) reguliert und kontrolliert. Die Höhe der Ausschüttungen kann durchaus bei minimalen 1 % liegen. 99 % sind Profit für den Betreiber. Einige Casinos sind seriös, die meisten aber leider nicht!
Gratis Telefonieren “Psssssst! Wanna lucky number?” Angedreht wird Inen in Chatrooms eine “Gebührenfreie”Telefonnummer, mit der Sie weltweit absolut umsonst telefonieren können. Meistens handelt es sich um MCI-Worldcom oder AT&T-Calling Cards gerade frisch “gezapft”. Probleme: Erstens ist die Benutzung schlichtweg illegal und zweitens beträgt die “Halbwertzeit” solcher Nummern oft nur Stunden. Danach erfolgt die Sperrung, oft bevor Sie auch nur 1 Min. telefonieren konnten!
Cybercafes Allerhöchste Vorsicht. Nie Online-Banking oder sonstige sensible Aktionen durchführen. Wichtig: “Expire page views” bei Gratis E-Mail Programmen immer aktivieren.
Wertloses bei Auktionen Wie wär es mit einem Iridium Satelitten-Telefon für $2.000? (Wert $0)? Oder seltene Münzen (Wert $0)? Oder Antiquitäten (Wert $0)? Nirgendwo wird Ihnen soviel wrtloses angeboten wie bei Online-Auktionen. Vorsicht! Viele Schnäppchen sind keine!
Newsletter Eine alte Unsitte: Zu Investments, Gesundheit, Reisen, etc. Teuer und in der Regel wertlos. in 95 % der Fälle: Hände weg!
Gefahren bei Ihren Passwörtern Wieviele Passwörter müssen Sie ständig im Kopf behalten ? 5? 8? 10? 15? Viele lösen das Problem ganz einfach: Namen oder gängige Begriffe, Geburtsdatum, oder 1234. Am besten dann noch alle Passwörter gleichsetzen. Den Hacker freut es! Wenn Ihnen Sicherheit am Herzen liegt, hier sieben wertvolle Grundregeln: 1) 12 Zeichen mindestens! 2) Groß- und Kleinschreibung immer bunt mischen 3) Zahlen und Sonderzeichen einfügen 4) Nie Geburtsdatum, nur Zahlen oder gängige Begriffe verwenden 5) Passwörter gehören in keine Datei! Auch nicht auf ein Post-It Zettel am Monitor. Oder unter die Tastatur bzw. unter den Tisch. Besser: Auf eine kleine plastifizierte Kreditkarte (macht Ihnen jeder Copy-Shop) kopieren und immer bei sich tragen. 6) Wichtige Passwörter regelmäßig ändern. 7) Windows 95 oder 98 speichert gesicherte Passwörter im Arbeitsspeicher. Sie sehen zwar “*********”, ein Hacker verwendet ein Tool wie “Revelation” und sieht jedes Ihrer Passwörter im Original. Abhilfe: Passwörter nie speichern lassen, sondern immer jeweils neu eintippen!
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